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Neue Klassensets in AoC-Apocalypse

Ab dem Start des Belagerungs-Modus werden auch sechs Klassensets eingeführt. Diese können im Belagerungs-Modus und Horden-Modus ausgewählt werden. Mit der Entscheidung für zwei Krieger-Klassen, zwei Schadens-Klassen und zwei Unterstützungs-Klassen setzt Intrepid Studios auf die altbewährte Dreifaltigkeit in der Klassenauswahl von Tank, DD und Supporter. 

 

Die Krieger-Klassen

Der Wächter

Der Wächter ist eine Art traditionellerer Schwertkämpfer. Er konzentriert sich darauf, mit seiner Rüstung Schaden zu mitigieren. Der Wächter hat die Fähigkeit viele Gegner an sich heranzuziehen. Man konnte dies schon in der Alpha 0 sehen. Im Grunde können die Wächter einen Haufen Speere auf die Gegner schleudern, damit alle Gegner zu sich locken und sie dazu zwingen ihn anzugreifen. Die Wächter werden auch eine Art mobiles Schild haben. Der Spieler kann die Schildposition auch individuell verändern, um Attacken aus einer bestimmten Richtung abzufangen. Der Wächter soll damit verhindern, dass Angriffe bis in die hinteren Reihen durchschlagen. Durch das Absorbieren des Schadens explodiert schließlich das Schild, was in einem Flächenschaden, basierend auf dem absorbierten Schaden, resultiert.

Der Waffenmeister

Der Waffenmeister setzt eher auf viele Lebenspunkte und darauf diese stetig aufrecht zu erhalten. Er mischt immer in den vordersten Reihen mit, versucht diese zu durchbrechen und den Weg für andere frei zu machen.  Die Idee hinter der Spielweise des Waffenmeisters ist, aggressiv die Gegnerreihen zu durchbrechen, sie zu stören und die Gegner damit zum Rückzug zu zwingen. Die Waffenmeister können einen gigantischen Sprung nach vorne machen, die Waffen des Gegners zerstören und alle im Umkreis niederwerfen. Der Fokus liegt also vor allem darauf, schnell in den Kampf zu kommen und die Linien des Gegners zu schwächen. Und zu guter Letzt ein Klassiker: der Wirbelsturm. Die Waffenmeister werden ihre Waffe herausstrecken und anfangen sich mit diesen um die eigene Achse zu drehen und massiven Flächenschaden anzurichten.

Die Schadens-Klassen

Der Zauberer

Der Erzmagier konzentriert sich darauf Flächenschaden zu verursachen. Ziel ist ein großflächiges Gebiet schnell von Gegnern zu befreien. Dafür können sie, anders als der Schütze, weniger fokussierten Schaden auf ein einzelnes Ziel machen.  Sie haben auch einige clevere Tricks im Ärmel. Eine der Ideen hinter dem Erzmagier ist, dass sein magischer Schaden besonders wirkungsvoll gegen Rüstungen ist und diese zerstört. Anders als beim Schützen, der mit seinen Attacken direkt auf die Reduktion der Lebenspunkte des Gegners abzielt.  Auch wird der Erzmagier einen Teleportzauber besitzen. So kann er sich schnell ins Kampfgeschehen stürzen. Genauso schnell kann er sich aber auch aus dem Kampf zurückziehen. Wenn er sich über eine gewisse Distanz rückwärts teleportiert wird er eine Art Trugbild hinterlassen, so dass andere Spieler nicht unbedingt wissen, wohin er sich zurückgezogen hat. Die Erzmagier werden auch eine Art Flammenwerfer-Fähigkeit besitzen, mit welcher sie in der Lage sein werden, Energie zu kanalisieren und diese solange in einer fächerförmigen Feuerfläche vor sich zu entladen bis ihre Mana aufgebraucht ist.

Der Schütze

Der Schütze hat Fähigkeiten, wie zum Beispiel den Kopfschuss, welche es ihm erlauben die Rüstung des Gegners zu ignorieren und direkt das Leben zu vermindern. Was den Schützen betrifft, so besitzt er ein paar coole Fähigkeiten wie den Enterhaken, um damit leicht hohe Plätze zu erklimmen. Da der Hauptaugenmerk des Schützen darin liegt, einzelne Gegner aus der Ferne zu attackieren, sollen sie auch die Möglichkeit haben sich dafür schnell in Position zu bringen. Das liegt zum Teil daran, dass sie viele Fähigkeiten haben, welche sie bewegungsunfähig machen. Eine dieser Fähigkeiten ist der geführte Pfeil. Sobald man diese Fähigkeit benutzt, hat man die Möglichkeit den Pfeil tatsächlich selbst zu steuern, um diesen zum Beispiel um Ecken zu manövrieren und damit Gegner gezielt auszuschalten, die ansonsten viel Ärger bereitet hätten.

Die Unterstützungs-Klassen

Der Hohepriester

Der Hohenpriester konzentriert sich darauf die Lebenspunkte der eigenen Mitspieler zu regenerieren und diese damit am Leben zu halten. Seine Waffe wird das Zepter sein. Jeder Verbündete, der mit dem Zepter getroffen wird, wird Lebenspunkte zurückgewinnen. Feinde jedoch werden Schaden durch das Zepter erhalten. Und dann gibt es noch die göttliche Form. Dadurch erhält der Hohenpriester eine erhöhte Schadensminderung und heilt alle Verbündeten in der Nähe. Zusätzlich wird allen nahen Feinden um den Hohepriester herum Schaden zugefügt. Es ist also eine Art superstarker Buff, welchen die Hohepriester ab und zu nutzen können.

 

Der Ingenieur

Der Ingenieur fokussiert sich darauf Gegenstände und andere Dinge aus der Umgebung zu nutzen. Dazu zählen Objekte wie Belagerungswaffen und Mauertore. Sie stellen sicher, dass diese Sachen entweder funktionsfähig bleiben oder auch gesprengt werden, um den Verbündeten einen Weg freizuräumen. Der Ingenieur ist eine Klasse, die vor dem Fall Verras existierte und wird daher wahrscheinlich nicht im richtigen Ashes of Creation MMORPG zu sehen sein. Das hängt damit zusammen, dass die Fortschritte der Zivilisationen aus dieser Zeit nach dem der Fall verloren gingen und die Magie aus der Welt verschwand. Die Menschen müssen sich also dieses alte Wissen erst wieder neu aneignen. Der Ingenieur konzentriert sich auf Rüstung und Mana der Verbündeten und kann diese erhöhen. Seine Hauptwaffe ist die Armbrust. Auch wird er eine Art Erdbebenbolzen besitzen. Mit diesem schießen Armbrüste ein kleines Gerät ab, dass sich anschließend entfaltet und anfängt auf den Boden zu schlagen. Jedes Mal, wenn es auf den Boden trifft, schlägt es alle umstehenden Feinde nieder. Dadurch sollen die gegnerischen Reihen im Schlachtfeld aufgebrochen und die eigenen Verbündeten unterstützt werden. Auch werden die Ingenieure ein kleines Gadget besitzen, welches sie auf dem Boden platzieren können. Sobald ein Verbündeter darauf tritt, wird dieser in die Luft katapultiert, um an höher gelegene Ort oder über Mauern zu gelangen, an die er sonst nicht herangekommen wäre.